Donnerstag, 15. Oktober 2026
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Über die gesundheitlichen Folgen des Rauchens wird viel gesprochen. Weniger präsent ist ein anderes Risiko: Eine nicht vollständig erloschene Zigarette kann Polstermöbel, Bettwäsche oder andere Textilien in Brand setzen und zum Wohnungsbrand führen. Besonders gefährlich wird es, wenn Menschen beim Rauchen auf dem Sofa oder im Bett einschlafen. Dabei können bereits einfache Vorsorgemassnahmen das Risiko reduzieren.

Rauchen gehört für einen Teil der Bevölkerung weiterhin zum Alltag. Neben den bekannten gesundheitlichen Folgen geht damit auch ein Brandrisiko einher, das im Alltag leicht in Vergessenheit gerät. Denn eine Zigarette muss keine offene Flamme erzeugen, um gefährlich zu werden. Glut kann auf Polstermöbel, Bettwäsche, Matratzen oder andere brennbare Materialien gelangen und dort einen Schwel- oder Entstehungsbrand verursachen.

Besonders riskant: Rauchen auf Sofa und im Bett

Kritisch wird es vor allem dann, wenn Menschen beim Rauchen müde werden oder einschlafen. Ein entstehender Wohnungsbrand kann dadurch zunächst unbemerkt bleiben. Die wichtigste Vorsorgemassnahme ist deshalb ebenso einfach wie konsequent: Im Bett sollte grundsätzlich nicht geraucht werden. Zigaretten müssen vollständig gelöscht und sicher entsorgt werden. Aschenbecher sollten stabil stehen und ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien haben.

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Rauchwarnmelder bilden eine weitere zentrale Säule des vorbeugenden Brandschutzes. Kommt es dennoch zu einem kleinen Entstehungsbrand, kann zusätzlich ein geeignetes Löschmittel in unmittelbarer Nähe entscheidend sein, um einen Wohnungsbrand zu verhindern. Genau hier stellt sich allerdings eine praktische Frage: Wo befindet sich die Sicherheitsausstattung, wenn sie tatsächlich gebraucht wird?

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Wenn die Kuscheldecke gleichzeitig Sicherheitsfunktion übernimmt

Dieser Gedanke war einer der Ausgangspunkte für die Entwicklung der Feuerschutz- und Feuerlöschdecken von ASK THE FOX. Während eine klassische Löschdecke ausschliesslich für einen möglichen Notfall angeschafft und häufig anschliessend verstaut wird, verfolgt das Hamburger Unternehmen einen anderen Ansatz: Die Sicherheitsfunktion wird mit einem Gegenstand verbunden, der ohnehin zum täglichen Leben gehört.

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Die COSY FOX ist deshalb zugleich Kuschel- und Feuerschutzdecke. Sie liegt auf dem Sofa oder Sessel, wärmt beim Lesen und Fernsehen und fügt sich wie eine klassische Wohndecke in den Raum ein. Im Brandfall ist sie dadurch nicht erst in einem Schrank oder einer Schublade zu suchen, sondern kann unmittelbar griffbereit sein.

Gerade beim Thema Rauchen bekommt diese Multifunktionalität einen konkreten Bezug: Sofa und Sessel gehören zu den Orten, an denen Menschen entspannen – und an denen gleichzeitig eine glimmende Zigarette mit Textilien und Polstermöbeln in Kontakt kommen kann.

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„Wir beschäftigen uns beim Rauchen verständlicherweise vor allem mit den gesundheitlichen Folgen. Das unmittelbare Brandrisiko gerät dabei schnell aus dem Blick“, sagt Kerstin Bante von ASK THE FOX. „Unser Ansatz ist, Sicherheit stärker in den Alltag zu integrieren. Ein Sicherheitsprodukt kann im entscheidenden Moment nur helfen, wenn es erreichbar ist. Deshalb wollten wir aus der klassischen Löschdecke ein Produkt entwickeln, das Menschen freiwillig dort haben, wo sie leben.“

Wohnungsbrand: Brandschutz, der nicht im Schrank verschwindet

Die COSY FOX besteht aus der Hochleistungsfaser PyroTex und verbindet die Eigenschaften einer hochwertigen Wohndecke mit einer zusätzlichen Brandschutzfunktion. Das Material ist nicht entflammbar; seine entsprechenden Eigenschaften sind Bestandteil der Faser.

Bei einem geeigneten kleinen Entstehungsbrand kann die Decke genutzt werden, um Flammen durch vollständiges Abdecken und den damit verbundenen Sauerstoffentzug zu ersticken.

Der Ansatz steht damit beispielhaft für eine andere Form der Prävention: Sicherheitsprodukte müssen nicht ausschliesslich technische Gegenstände sein, die für einen möglichen Ernstfall aufbewahrt werden. Werden Sicherheitsfunktionen in Produkte integriert, die ohnehin täglich genutzt werden, können Vorsorge und Alltag näher zusammenrücken.

Vorsorge beginnt vor dem Brand

Die wichtigste Massnahme gegen einen Wohnungsbrand bleibt allerdings, einen Brand gar nicht erst entstehen zu lassen. Wer raucht, kann mit wenigen Regeln das Risiko reduzieren:

Zigaretten sollten vollständig gelöscht und sicher entsorgt werden. Rauchen im Bett sollte grundsätzlich vermieden werden. Aschenbecher gehören auf eine stabile, nicht brennbare Unterlage und nicht in unmittelbare Nähe von Vorhängen, Papier oder anderen leicht entzündlichen Materialien. In Haushalten mit Kindern sollten Zigaretten, Feuerzeuge und Streichhölzer sicher und außerhalb ihrer Reichweite aufbewahrt werden.

Auch eine Feuerschutz- und Feuerlöschdecke ist dabei immer nur ein Bestandteil der persönlichen Brandschutzvorsorge. Sie ersetzt weder Rauchwarnmelder noch geeignete weitere Löschmittel. Bei einem grösseren oder sich schnell ausbreitenden Brand gilt: den Gefahrenbereich verlassen, wenn möglich Türen schliessen und die Feuerwehr alarmieren. Der Eigenschutz hat immer Vorrang.

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