Mittwoch, 28. Januar 2026
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Die Rettungskräfte der Sanität und die Feuerwehr von Schutz & Rettung Zürich leisteten 2025 insgesamt 47 016 Einsätze, fast zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Die eingegangenen Notrufe lagen rund sechs Prozent über dem Vorjahresniveau.

Schutz & Rettung Zürich (SRZ) nahm im vergangenen Jahr 168 379 Anrufe (2024: 159 403) auf den Notrufnummern 144 und 118 entgegen. Durchschnittlich ging alle drei Minuten ein Notruf ein. Im Dispositionsgebiet, das die Kantone Zürich, Schaffhausen, Schwyz und Zug umfasst, wurden 141 529 Notrufe über die Nummer 144 entgegengenommen. Der Feuerwehrnotruf 118 wurde im Kanton Zürich 26 850-mal gewählt.

Notrufe: Rettungsdienst leicht über dem Vorjahr

Die Sanität von SRZ rückte 41 328-mal aus, knapp ein Prozent häufiger als im Vorjahr. Davon wurden 26 365 Einsätze in der Stadt Zürich geleistet. Die weiteren 10 149 Einsätze entfielen auf die 22 Vertragsgemeinden und den Flughafen Zürich. Der Verlegungsdienst transportierte rund 4814 Patient*innen.

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Mehr Einsätze für Berufs- und Milizfeuerwehr

Die Einsätze der Feuerwehr nahmen 2025 in der Stadt Zürich und am Flughafen Zürich um rund zehn Prozent zu, sie rückte 5688-mal aus. Rund ein Drittel der Fälle betraf Einsätze wegen Brandmeldeanlagen, 15 Prozent waren Brandeinsätze, je rund zehn Prozent der Einsätze wurden nötig aufgrund von Elementarereignissen wie Unwettern, Wasserrohrbrüchen und Umweltgefährdungen. Die Rettungskräfte halfen weiter bei Unfällen sowie bei der Bergung von Menschen, Tieren und Sachgütern. Die Dienstleistungen der Milizfeuerwehr mit mehrheitlich planbaren Einsätzen nahmen leicht zu.

Rückgang beim Zivilschutz

Die 1149 Zivilschutzangehörigen leisteten im letzten Jahr 6385 Diensttage, was unter dem Vorjahresniveau liegt. Die Angebote von «Aktiv plus» – etwa Patiententransporte im Auftrag der städtischen Pflegeheime und Alterszentren – nahmen mit 2192 Einsätzen um rund zehn Prozent ab.

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Mehr Gebäudekontrollen für die Feuerpolizei

Im vergangenen Jahr führten die Brandschutzexpert:innen der Feuerpolizei 706 Gebäudekontrollen durch, was einer Zunahme um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die 983 Schlussabnahmen von Neu- oder Umbauten waren leicht rückläufig, sämtliche Baugesuche wurden zu 99 Prozent innerhalb der vorgegebenen Fristen bearbeitet.

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