Mittwoch, 14. Januar 2026
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Wie die NZZ am 5.1. berichtete, sind die Brandschutzvorschriften 2026 (BSV 2026) vorerst auf Eis gelegt.

Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana gerieten die geplanten neuen Brandschutzvorschriften 2026 (BSV 2026) in die Kritik. Die knapp 500 Seiten der BSV 2026 wollten teilweise neue Anforderungen an den Brandschutz stellen, vor allem aber auch eine Lockerung ermöglichen.

Verhältnismässigkeit, Deregulierung und Eigenverantwortung sollten gestärkt werden. So sind unter anderem längere Fluchtwege, schmalere Fluchtwegtüren, reduzierte Löschgeräte, reduzierte behördliche Brandschutzabnahmen, vereinfachte Anforderungen an brennbare Bauteile oder eine vermehrte Verantwortung der Bauherren angedacht.

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Wie geht es weiter mit den Brandschutzvorschriften 2026 (BSV 2026)?

Wie die NZZ berichtete, sind die BSV 2026 nun aber vorerst auf Eis gelegt. Gemäss NZZ hat das Interkantonale Organ für technische Handelshemmnisse IOTH (Konkordat der Baudirektorinnen und Baudirektoren aller 26 Kantone) das Projekt sistiert. Im Auftrag des IOTH revidiert die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF seit 2018 die Schweizerischen Brandschutzvorschriften. Die technische Vernehmlassung dazu läuft unverändert und ordnungsgemäss bis zum 11. Januar 2026 weiter.

Das Inkrafttreten der BSV 2026 war für Frühling 2027 geplant. Aber: «Wir legen einen Marschhalt ein», sagte Rolf Meier, Bereichsleiter Kommunikation bei der Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen (VKG), gegenüber der NZZ. Wie es weitergehen solle, stehe noch nicht fest. Ein neuer Zeitplan werde derzeit erstellt.

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Die Rückmeldungen aus der technischen Vernehmlassung werden analysiert und fliessen in weitere Arbeiten ein. Ausserdem werden gesicherte Erkenntnisse aus den noch laufenden Untersuchungen zum Brand in Crans-Montana sowohl fachlich als auch politisch diskutiert und in die weiteren Arbeiten einbezogen.

safety-security.ch wird Sie auf dem Laufenden halten.

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