Montag, 20. April 2026
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Im Lötschberg-Basistunnel führte die BLS eine gross angelegte Rettungsübung durch. Das Szenario: Ein Brand in einem Intercity-Zug mitten im Tunnel. Rund 450 Statist:innen, realistisch geschminkt und teils schwer «verletzt», machten den Ernstfall greifbar. Ziel der Übung war es, die Evakuierung der Passagiere sowie das Zusammenspiel aller Einsatzorganisationen unter möglichst realen Bedingungen zu testen.

Eine zentrale Rolle spielten dabei die Samariterinnen und Samariter. Bereits früh am Morgen waren sie im Einsatz, um die Figurant:innen professionell zu moulagieren. Mit täuschend echt nachgebildeten Verbrennungen, Wunden und Blutspuren schufen sie die Grundlage für eine realistische Triage. Diese Detailarbeit ist entscheidend: Nur so können Rettungskräfte Verletzungen richtig einschätzen und Prioritäten setzen.

Rettungsübung im Lötschberg-Basistunnel: Samariter mittendrin

Während der Übung unterstützten Samariter:innen die Einsatzkräfte im Interventionszentrum in Frutigen. Sie halfen beim Aufbau der sanitätsdienstlichen Infrastruktur, stellten Liegen bereit und betreuten leicht verletzte oder unverletzte Personen. Auch bei der Vortriage, der Erfassung von Personalien und bei einfachen Erste-Hilfe-Massnahmen kamen sie zum Einsatz. Damit entlasteten sie das medizinische Fachpersonal gezielt und sorgten für reibungslose Abläufe.

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Insgesamt waren über 1000 Personen beteiligt – von Feuerwehr, Sanität und Polizei bis zu Buschauffeuren für die Evakuierung. Die Übung zeigte eindrücklich, wie wichtig eingespielte Abläufe und klare Rollen sind. Das Fazit fällt positiv aus: Die Zusammenarbeit funktionierte, die Evakuierung verlief planmässig – und die Samariter:innen leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Übung.

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