An verkaufsstarken Samstagen kommen bis zu 2500 Kunden ins Gartencenter der Ernst Meier AG. Alle haben ein eigenes Bedürfnis und sind eine eigene Zielgruppe. Die jüngsten Besucher sind Kleinkinder, die ältesten sind Senioren. Alle sollen zufrieden aus dem Gartencenter laufen. Und gesund. Rund um die Erste Hilfe und die Sicherheit setzt das Unternehmen deshalb auf das System JDMT.
Thomas Walser ist seit fünf Jahren in der Geschäftsleitung des Familienbetriebes Ernst Meier AG tätig, dem wie er sagt «schönsten Gartencenter von Europa». In den letzten Jahren wuchs das Unternehmen stark, in der Hauptsaison arbeiten rund 200 Mitarbeitende an den Standorten in Tann und Dürnten sowie in der Gartengestaltung. In den letzten zweieinhalb Jahren beschäftigte ihn vor allem die Eigenproduktion und die eigene Gärtnerei in Tann ZH. Rund 75 Prozent des Angebots produziert das Unternehmen selbst.
Sicherheit und Erste Hilfe in der Gärtnerei und im Gartencenter
Geschehen kann im Betrieb eine Menge, ganz besonders an den verkaufsstarken Samstagen. Es gibt viel Verkehr, vor dem Haus, auf der Strasse, auf dem Parkplatz, und im Haus selbst bewegen sich die Menschen quer durcheinander. Da kann es Unfälle oder Blessuren geben. «Für uns ist es sehr wichtig, dass wir nebst unserer Kernkompetenz rund um den Garten auch die Sicherheit unserer Mitarbeitenden und Kunden bestmöglich sicherstellen können», sagt Thomas Walser.
Dafür holte das Unternehmen die JDMT Group AG mit an Bord. «Wir sind froh, mit Profis zusammenarbeiten zu können», sagt Thomas Walser. «Wir müssen unsere DNA in der grünen Branche haben, in Pflanzen, Kulturen, hier müssen wir gut sein. Man kann aber nicht überall im Leben gut sein. Deshalb wollten wir im Bereich der Sicherheit und Gesundheit einen Partner haben, der diese Themen in seiner DNA hat. Wir wollten nächste Schritte machen, die wir nicht mehr selbst machen konnten. Wir haben zwar ein sehr gutes Betriebssanitäter-Team. Aber für wirklich schwierige Fälle brauchten wir einen Profi als Partner.»
Das System JDMT für eine ganzheitliche Betrachtung der Ersten Hilfe
Die Firma JDMT kannte Thomas Walser aus seiner Zeit bei den Rapperswil-Jona Lakers, wo er als Geschäftsführer für fast 500 Nachwuchsspieler verantwortlich war. «Im Eishockey kommt es zu Verletzungen, und wir waren stolz, dass wir in jedem Spiel auf jeder Juniorenstufe eine medizinische Betreuung durch JDMT dabeihatten», sagt er. «Als ich hier in den Betrieb wechselte und diese Thematik ebenfalls aufkam, war es für mich naheliegend, diese rundum guten Erfahrungen mit JDMT auch hier einzubringen.»
«Wir betrachten das Thema gesamthaft», sagt Andreas Juchli, Geschäftsführer der JDMT Group AG. «Wir schauen uns ein mögliches Ereignis an und überlegen uns vom Prozess her, was in einem solchen Fall passieren muss. Irgendwo muss eine Meldung eingehen. Die Hilfeleistenden müssen alarmiert werden. Die ausgebildeten Ersthelfenden rücken aus. Bis diese vor Ort sind, wird die Hilfe leistende Person von Ort instruiert, was sie schon machen kann und soll.»
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Wenn die Betriebssanitäter vor Ort sind, verschaffen sie sich ein Bild und erbringen die Betreuungsleistung vor Ort, mit der Unterstützung eines Arztes von JDMT am Telefon. «Wir entscheiden, ob der Rettungsdienst aufgeboten werden soll. Wir begleiten jeden Schritt und gewährleisten, dass nichts vergessen geht. Wir geben eine Rückmeldung, damit die Ersthelfer wissen, dass es richtig ist, was sie machen. So nehmen wir ihnen die Unsicherheit. Und dann warten wir mit ihnen, bis der Rettungsdienst eintrifft – und im Nachgang besprechen wir das mit dem Unternehmen und den Ersthelfenden nach. Das ist das System JDMT», sagt Andreas Juchli.
Und er ergänzt: «Man kann Menschen ausbilden und begeistern, besonders in der Ersten Hilfe sind das oft engagierte und tolle Menschen. Aber man kann ihnen nicht einfach Erfahrung geben. Mangelnde Erfahrung führt zu einem Gefühl der Unsicherheit und teilweise der Überforderung. Das können wir mit unserem System deutlich verbessern.»
Die ganzen Prozesse in der Ersten Hilfe wurden professionalisiert
Seit JDMT an Bord ist, hat sich vieles verändert. «Wir haben uns im Bereich Erste Hilfe stark professionalisiert», sagt Thomas Walser. «JDMT zeigte uns auf, was es dafür braucht – dies aber auch immer unter dem Aspekt, dass weniger häufig mehr ist, beispielsweise rund um das Erste-Hilfe-Material. Heute haben wir einen Profi dabei, wenn vor Ort etwas ist – und wir haben einen Profi im Hintergrund, der beispielsweise die Weiterbildungen plant.»
Ihm ist es wichtig, dass alle 200 Mitarbeitenden ein Basiswissen haben, was im Notfall zu tun ist. «Es gibt heute eine klare Struktur und einen klaren Plan, den wir mit JDMT zusammen ausarbeiteten. Wir haben einen gewissen Rhythmus. Und das schönste finde ich: wir können unseren Mitarbeitenden so auch Wissen mitgeben, das sie ausserhalb des Betriebes genauso brauchen können. Es bringt jedem Elternteil etwas, zu wissen, wie man im Notfall handeln muss.»
«Wir können die ganzen Prozesse hier mit JDMT auch vor Ort testen, allenfalls sogar während dem laufenden Betrieb», ergänzt er. «So können wir auch unseren Kunden zeigen, dass wir einen starken Partner für solche Situationen haben und glaubwürdig sind – und können einen wirklich guten Job machen.»
Vor allem der Gesamtblick von JDMT ist für Thomas Walser sehr wertvoll. «Ich bin im Betriebsnothelfer-Team in Tann und war selbst schon mehrmals in solchen Konferenzschaltungen dabei», sagt er. «In dieses System gewannen wir sehr schnell Vertrauen – und Vertrauen ist das Fundament. Gerade an einem verkaufsstarken Samstag haben wir ohnehin schon Hektik. Wenn wir dann wissen, bei einem wichtigen Entscheid haben wir einen Profi am Ohr, dann gibt uns das die Sicherheit, die wir in diesem Moment brauchen.»
Häufig sei es schon äusserst hilfreich, wenn man einem ansprechbaren Patienten das Telefon weitergeben und er direkt mit dem Profi von JDMT sprechen kann. «Dann ist es glaubwürdig und klar und wir kommen gar nicht in eine Diskussion», sagt Thomas Walser. «Wenn JDMT einen Entscheid trifft, dann ist es einfach so. Das erleichtert die Situation für die Mitarbeitenden.»
Die Verantwortung von Arbeitgebern und deren Dilemma
«Thomas Walser uns sein Team machen das, was man heute auch tatsächlich machen muss», sagt Andreas Juchli. «Der Arbeitgeber hat die gesetzliche Verpflichtung, für die Erste Hilfe zu sorgen, und er delegiert das an Mitarbeitende. Das ist ein Dilemma, weil der Arbeitgeber weiss, dass er seine Mitarbeitenden damit in schwierige Situationen bringen kann, auf die sich nicht wirklich vorbereitet sind und die für sie sehr belastend sein können. Hier möchten wir unterstützen, mit deutlich besserer Wirkung und Sicherheit.»
«Früher gab es im Betrieb einen Ringruf, dort nahm eine Person ab», erzählt Andreas Juchli. «Wenn sie weitere Personen hinzunehmen wollte, musste sie jedes Mal weitere Alarme auslösen. Erste Hilfe ist eine Teamleistung, wir wollen, dass ein Team ausrückt. Meistens braucht es mehrere Helfende und man kann die Last auf mehrere Schultern verteilen. Das sind kleine Detail-Verbesserungen, die aber ganz entscheidend sind für den Erfolg.»
