Mittwoch, 23. September 2026
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Die GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich realisiert im Ausbildungszentrum Andelfingen bis Mitte 2027 neue Übungsanlagen: eine Ausbildungshalle mit Brandkeller und eine Hochhaussimulationsanlage. An der Aufrichte der neuen Brandhäuser betonten Regierungsrat Mario Fehr, Verwaltungsratspräsident der GVZ, und Lars Mülli, Direktor der GVZ, die Bedeutung der vielseitig nutzbaren Anlagen für den Zürcher Bevölkerungsschutz.

Die neuen Anlagen im Ausbildungszentrum Andelfingen (AZA) ermöglichen Ausbildungen und Trainings unter realitätsnahen Bedingungen für Bauschaffende, Brandschutzbeauftragte, Feuerwehren oder GVZ-Schätzerinnen und -Schätzer.

Sicherheitsdirektor Mario Fehr betonte vor den rund 100 Teilnehmenden der Aufrichte den Mehrwert der Anlagen: «Die neuen Trainingshäuser sind eine Investition in den Bevölkerungsschutz.» So bietet das neue siebenstöckige Gebäude mit zwei Untergeschossen die komplette brandschutztechnische Einrichtung, die gängige Hochhäuser aufweisen, etwa einen brandfallgesteuerten Feuerwehrlift, eine Rauchschutzdruckanlage sowie eine Sprinkler- und Brandmeldeanlage.

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Die Ausbildungshalle bietet Feuerwehren einen witterungsgeschützten Übungsraum. Im darunterliegenden Brandkeller können sie in einem sicheren Umfeld Angriffs- und Löschtaktiken bei mehrgeschossigen Kellerbränden trainieren. Nach seinem Dank an die Projektverantwortlichen und am Bau Beteiligten sagte GVZ-Direktor Lars Mülli: «Unsere Ausbildungen müssen heutigen wie zukünftigen Anforderungen entsprechen. Wir verbinden hier Bewährtes mit Innovation.»

Brandhäuser: Die Nachhaltigkeit im Blick

Die Emissionen auch beim Bau und Betrieb dieser Anlage zu senken, ist der GVZ ein grosses Anliegen. Eine Rauchgaswaschanlage sorgt dafür, dass Brandgase von Realfeuern vorschriftsgemäss gereinigt in die Umwelt abgegeben werden. Die vorgesehene Photovoltaikanlage dient auch als Übungs- und Anschauungsobjekt sowie zur Schulung von Fachpersonen. Das verbaute Holz stammt zum Grossteil aus der Schweiz. Mehr als zwei Drittel des verwendeten Betons ist Recyclingbeton aus einem lokalen Betonwerk.

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Auf lange Sicht geplant

Der Bau ist auf eine Nutzung von 40 Jahren ausgelegt. Die Gebäude sind flexibel konzipiert, so dass Anpassungen an veränderte Interventionen problemlos möglich sind. Die GVZ trägt die Gesamtverantwortung für das rund 40 Mio. Franken teure Bauprojekt und finanziert dieses aus den Brandschutzabgaben. Bauplanung und -management verantwortet die B3 AG, Standort Winterthur. Nach der Fertigstellung gehen die Anlagen in das Eigentum des Kantons Zürich über. Das Ausbildungszentrum Andelfingen AZA stellt den Betrieb sicher.

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