Die ASIG Wohngenossenschaft hat in einem Teil ihrer Siedlungen im Kanton Zürich 22 intelligente Erste Hilfe Notfallsysteme in Betrieb genommen. Davon profitieren insgesamt 2246 Haushalte. Die neuen Systeme sollen im medizinischen Notfall wichtige Erste-Hilfe-Massnahmen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte einfacher und effizienter gestalten und die Erstversorgung in dicht besiedelten Wohnanlagen verbessern.
Mit diesem Pilotprojekt reagiert ASIG auf die besonderen Anforderungen in dicht besiedelten Wohnanlagen. Ziel ist es, die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Rettungskräfte mit schneller Hilfe vor Ort bestmöglich zu überbrücken. Denn in einer Notfallsituation wie etwa einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Je schneller Hilfe erfolgt, desto höher sind die Überlebenschancen und desto geringer ist das Risiko für Folgeschäden.
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Intelligente Erste Hilfe für entscheidende Minuten im Ernstfall
Zum Einsatz kommt das System LIFETEC ONE Secure City, eine IoT-basierte Notfalllösung, die weit über klassische Erste-Hilfe-Ausrüstung hinausgeht. Die intelligenten Notfallkoffer enthalten neben einem Defibrillator weitere Materialien für die Erstversorgung. Sobald der Koffer geöffnet wird, baut das System automatisch eine direkte Telefonverbindung zur Sanitätsnotrufzentrale (SNZ) 144 auf.
Die Fachperson der SNZ leitet die Ersthelfenden an und sendet die Rettungskräfte gezielt zum Einsatzort. Dadurch wird wertvolle Zeit gewonnen.
„Mit den neuen Notfallsystemen investieren wir gezielt in die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Dass wir dieses Projekt gemeinsam mit der Lifetec AG umsetzen, unterstreicht unseren Anspruch, auf zuverlässige Schweizer Technologie und starke Partnerschaften zu setzen“, sagt René Fontana, Projektleiter ISP / SIBE der ASIG Wohngenossenschaft.
Schulung der Bewohnerschaft als Ergänzung
Begleitend zur technischen Installation setzt die ASIG auf die aktive Einbindung der Bewohnerschaft. In den Siedlungen werden Notfallkurse angeboten, in denen sich Interessierte zu Ersthelfenden ausbilden lassen können, um die Hemmschwelle für Erste Hilfe zu senken. So wird nicht nur die technische, sondern auch die menschliche
Reaktionsfähigkeit im Notfall gestärkt.
„Die Kombination aus intelligenter Technologie und menschlicher Handlungskompetenz ist entscheidend. Dadurch können alle im Ernstfall sicher, schnell und kompetent reagieren“, sagt Dr. Patrick Wegmann, Chairman / Managing Director Consulting & Operations der Lifetec AG.
