Samstag, 18. April 2026
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Zero Networks hat Network Map 2.0 vorgestellt. Die Weiterentwicklung im Bereich der Echtzeit-Netzwerkabbildung von Unternehmensnetzwerken soll grossen Unternehmen dabei helfen, die Entscheidungsunfähigkeit zu beseitigen, den Explosionsradius von Cybervorfällen zu reduzieren und Sichtbarkeit in sofortige, durchsetzbare Massnahmen umzuwandeln.

Die Funktionen von Network Map 2.0 ersetzen statische, punktuelle Visualisierungen, die bei Bedarf generiert werden müssen, durch eine kontinuierlich aktualisierte Live-Kartendarstellung des Unternehmens. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mikrosegmentierungsansätzen, die sich auf verzögerte, punktuelle Analysen historischer Daten stützen, arbeitet Network Map 2.0 in Echtzeit. Es erfasst, normalisiert, dedupliziert und korreliert kontinuierlich Netzwerkaktivitäten, sodass die Umgebung immer aktuell, immer abgebildet und Massnahmen sofort umsetzbar sind. Das Ergebnis ist Echtzeit-Transparenz im Ost-West-Verkehr statt einer rückblickenden Analyse.

Grosse Unternehmen haben nicht mit einem Mangel an Daten zu kämpfen, sondern mit operativen Risiken. Hybride Umgebungen entwickeln sich schneller, als Teams sie dokumentieren können, während statische Diagramme und Flussprotokolle nicht zeigen, was im Moment tatsächlich wichtig ist: Welche Assets kommunizieren miteinander, welche Pfade stellen ein Risiko dar und wie weit kann sich ein Vorfall ausbreiten?

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Die Herausforderung wird durch das Wachstum des internen Netzwerkverkehrs noch verstärkt. Laut der Infografik „Global Data Center Traffic Infographic“ machte der Ost-West-Verkehr bereits 2020 etwa 86 Prozent des gesamten Datenverkehrsaufkommens in Rechenzentren aus. Dieses wächst weiter, da KI-gesteuerte Workloads die interne Kommunikation zwischen Systemen erhöhen (Quelle: https://fiberdan.com/global-data-center-traffic-infographic/). Genau hier mangelt es den meisten Unternehmen an Sichtbarkeit.

Echtzeit-Kartendarstellung von Unternehmensnetzwerken

Mit Network Map 2.0 können Sicherheitsteams in einer einzigen einheitlichen Ansicht genau sehen, was in On-Premises-, Cloud-, IoT/OT- und Kubernetes-Umgebungen geschieht. Die Plattform hebt privilegierten Zugriff, risikoreiche Ports, externe Exponierung und anomale Kommunikationspfade hervor. Teams können sich auf das konzentrieren, was das Geschäftsrisiko wesentlich erhöht, anstatt sie mit rohen Telemetriedaten zu überfordern.

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Zusätzlich zu den automatisierten Richtlinien von Zero Networks haben Sicherheitsteams auch die Möglichkeit, Segmentierungsrichtlinien auf der Grundlage von Echtzeit-Verkehrsmustern zu erstellen. Deren Durchsetzung lässt sich vor der Einführung simulieren, um Geschäftsunterbrechungen zu vermeiden. Bei Vorfällen können SOC- und Response-Teams sofort die lateralen Bewegungspfade und den Explosionsradius visualisieren, was eine schnellere Quarantäne, Eindämmung und messbare Verringerung der Gefährdung ermöglicht.

Network Map 2.0 bietet ausserdem:

  • Eine grafische Darstellung der tatsächlichen Kommunikation zwischen Assets: Network Map 2.0 validiert, was Teams für wahr halten, deckt auf, was nicht stimmt, und priorisiert das, was am wichtigsten ist.
  • Kontinuierlicher Kontrollnachweis für Führungskräfte und Audit-Prüfer: Unternehmen können die Isolierung von Anwendungen validieren, die Abschirmung kritischer Systeme nachweisen und klare Belege für die Segmentierung und die Durchsetzung von Zero Trust generieren, ohne sich auf statische Dokumentationen oder Annahmen verlassen zu müssen.
  • Network Map 2.0 bringt Unternehmen von „Abfragen und Interpretieren” zu „Sehen und Durchsetzen”: Durch die Umwandlung von Sichtbarkeit in Massnahmen sorgt Zero Networks für einen kleineren Explosionsradius, eine schnellere Eindämmung von Vorfällen und eine stärkere operative Resilienz.

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